Brainport Industries Holland Innovative Koninklijke Metaalunie Mikrocentrum Nevat
  • Dutch Industrial Supply Pavilion

    Van 24 t/m 28 april 2017 vindt de Hannover Messe plaats. Voor de vierde keer zullen de organisaties, Nevat, Koninklijke Metaalunie, Holland Innovative, Brainport Industries en Mikrocentrum de handen ineen slaan om Hal 4 oranje te kleuren.

Hannover Messe
Dutch Industrial Supply Pavilion

24 t/m 28 april 2017  
Deutsche Messe, Hannover
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Wenn Roboter ihre eigenen Wege gehen…

Robotik und künstliche Intelligenz sind aus industriellen Prozessen längst nicht mehr wegzudenken. Doch war für Arbeitsroboter bislang immer eine spezielle Infrastruktur notwendig. Das niederländische Start-up Accerion aus Venlo geht nun einen Schritt weiter: „Wir haben eine neue und einzigartige Methode entwickelt, um die Position für mobile Roboter und AGV (Automated Guided Vehicle) ohne externe Infrastruktur zu bestimmen. Mit unserem Jupiter-Sensor werden sie autonomer und flexibler denn je“, erklärt Geschäftsführer Vincent Burg. Am Niederlande-Pavillon auf der Hannover Messe stellt Accerion seinen neuen Sensor für mobile Roboter vor.

Autonome Fahrzeuge gibt es schon seit über 30 Jahren; sie sind somit keine vollkommen neue Entwicklung des 21. Jahrhunderts. Auf Schienen oder anderen Infrastruktur-Systemen sind sie tagtäglich in der Industrie im Einsatz. Robotik wird in Zukunft jedoch jeden Bereich des Lebens berühren – und die Art, wie die Menschen arbeiten und leben, bestimmen. Völlig autonome Roboter sind laut Burg der Schlüssel zu dieser Vision.

Unabhängig und flexibel
Mithilfe des speziell entwickelten Sensors können Roboter ihre Umgebung scannen und sich dadurch flexibel bewegen. Ihre Einsatzgebiete werden somit ebenfalls flexibler, die Roboter sind nicht mehr von der Umgebung oder der geschaffenen Infrastruktur abhängig. „Für einen Standortwechsel von einer Halle in eine andere oder von drinnen nach draußen waren sonst verschiedene Strukturen erforderlich. Jetzt läuft alles über ein einziges System“, erläutert Burg. Auch in einer dynamischen Umgebung, in der sich viele Menschen bewegen, finden sich die Roboter zurecht.

Unterschiedliche Bodenverhältnisse stellen für den Jupiter-Sensor keine Hindernisse mehr dar. Ob der Untergrund aus Beton, Epoxidharz, Pflastersteinen oder Asphalt besteht: Der Roboter findet immer seinen Weg. Außerdem sind autonome Fahrzeuge oder mobile Roboter auch auf großen Flächen einsetzbar. Der Sensor unterstützt willkürliche Routen und erfordert keine Vorbereitung der Umgebung. Burg: „Wir vollziehen sozusagen eine Revolution von den Schienen zu Hightech.“

Vorbereitung für den Markteintritt
Aktuell laufen einige Pilotprojekte, die den Jupiter-Sensor auf den Markteintritt vorbereiten. „Unser Produkt ist fast marktreif. Wir beschäftigen uns hier mit einer neuen Technologie. Der Sensor muss erst einwandfrei funktionieren, bevor wir ihn endgültig auf den Markt bringen“, betont Burg.  „Wir möchten unter keinen Umständen ein fehlerhaftes Produkt liefern, ansonsten bestehen wir nicht auf dem Markt“, so der Experte weiter. Daher werde der Jupiter-Sensor Ende April 2017 zur Hannover Messe noch nicht marktreif sein. Die Verantwortlichen rechnen Mitte des Jahres mit der offiziellen Lancierung des Produkts. Ein Prototyp wird auf der Messe selbstverständlich vorgeführt.

Hintergrund
Vor vier Jahren arbeitete Willem-Jan Lamers, der ursprüngliche Gründer von Accerion, als Berater in der Automobilforschung. Er entwickelte einen Sensor, um die Bewegung eines fahrenden Autos mit hoher Geschwindigkeit messen zu können. Er erkannte schnell, dass diese Technologie viel mehr Potenzial besitzt. Er entdeckte Bedarf im schnelllebigen Markt der mobilen Roboter. Lamers begann in seiner Freizeit mit der Entwicklung des Sensors als Positioniersystem. Vor eineinhalb Jahren begannen sich die Dinge dann zu beschleunigen: Der Gründer hat sich dem HighTechXL-Accelerator-Programm auf dem HighTech Campus in Eindhoven angeschlossen.

Ein Elite-Programm, das ausschließlich für Hardware-Unternehmer entwickelt wurde. Es unterstützt Hardware-Start-up-Gründer von der Idee über den Prototypen bis hin zum marktreifen Produkt. „Daraufhin fanden wir erste Kunden und Investoren. Wir haben unser Geschäftsmodell weiterentwickelt, um unsere Technologie optimal zu nutzen und einen einzigartigen Positionssensor für die schnell wachsende mobile Robotik zu bauen“, blickt Burg begeistert zurück. Accerion hat sich mit seiner Positionstechnologie im autonomen Fahrzeugmarkt mit Schwerpunkt auf Logistik und Fertigungsautomatisierung angesiedelt.

 

Bühne für Start-ups

Auf dem Start-up und Innovationsplatz in Halle 4 der Hannover Messe stellen sich rund 20 innovative Start-ups aus den Niederlanden vor. Unter Federführung der High-Tech-Experten von Holland Innovative präsentieren sie sich und ihre Produkte potenziellen Auftraggebern und Investoren. 

 

Kontakt
Accerion (Unconstrained Robotics B.V.)
Kazernestraat 19
NL-5928 NL Venlo
Ansprechpartner: Vincent Burg
Tel.: +31(0)6 413 77 899
E-Mail: vincent@accerion.tech
Webseite: www.accerion.tech

Jupiter Sensor fAr mobile Roboter Accerion

Jupiter Sensor für mobile Roboter Accerion

Vincent Burg GeschNftsfAhrer Accerion

Vincent Burg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Halle 4, Niederländische Gemeinschaftstand 


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Bild 1: Jupiter Sensor
Bild 2: Vincent Burg